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Das Denkmal – Monument Synagoge Sneek

Warum dieses Denkmal?

‚…in Erinnerung an die ehemalige Synagoge von Sneek und in diesem Sinne auch in Erinnerung an die verschwundene jüdische Gemeinde der Stadt Sneek…‘

(Zitat aus der Satzung der Stiftung Monument Synagoge Sneek)

Der Auslöser

Es begann mit zwei Einwohnern von Sneek, Marcel Wallage und Matthijs Graafland, die zunächst unabhängig von einander auf das Denkmal an der ehemaligen Synagoge von Sneek aufmerksam gemacht wurden.

Für sie ist es ein Schandfleck, dass das alte Denkmal vernachlässigt, beschädigt und als Fahrradständer, Aschenbecher und sogar als Hundeurinal missbraucht wird. Es fällt nicht als Denkmal auf, es fehlt an Informationen, die Leute gehen daran vorbei.

Glücklicherweise fanden die beiden zueinander und beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln. Ein dritter, Henk van der Veer, schloss sich ihnen an und dieses Trio schrieb, sprach und rief Vertreter aller möglichen Sneker Institutionen an, um ihre Initiative bekannt zu machen, nämlich, das alte Denkmal durch ein würdigeres zu ersetzen.

Das alte Denkmal

1972 wurde auf Initiative des Friesischen Kulturrates ein Gedenkstein in das Pflaster des Gehweg, vor dem Standort der Synagoge eingelassen. . Im Jahr 1984 wurde beschlossen, den Stein auf einen Sockel in Form eines Davidsterns zu stellen. . Einige jüdische Bürger schrieben einen Dankesbrief: „…Wir finden, dass die Umwandlung des Gedenksteins in einen Davidstern sehr schön geworden ist. Jetzt stehen die Leute daneben, anstatt darüber zu gehen…‘

Doch schon 1995 wird in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass das Denkmal von der Öffentlichkeit missbräuchlich verwendet wird. Ein entrüsteter Sneker sprach sogar von Vandalismus.

Erste Schritte

27 Jahre später, 2022, hatte sich nichts geändert. . Marcel, Matthijs und Henk schlagen Alarm.

Die Gemeinde Súdwest-Fryslân bitter um einen Aktionsplan . Die Initiativgruppe bittet den allgemein anerkannten Designer und Künstler Piet Cohen einen Entwurf zu erstellen. Piet Cohen entwirft ein Denkmal aus Cortenstahl mit sechs Dreiecken aus Gussglas. Der Entwurf verweist auf die verschwundene jüdische Gemeinde von Sneek, die im Symbol des Davidsterns festgehalten ist.

Die Initiatoren bringen das Projekt in die Stiftung Monument Synagoge Sneek ein.

In der Gründungsurkunde der Stiftung ist ihr Zweck formell festgelegt:

Ziel der Stiftung ist es, ein neues Denkmal zur Erinnerung an die ehemalige Synagoge von Sneek und in diesem Sinne auch zur Erinnerung an die verschwundene jüdische Gemeinde der Stadt Sneek zu errichten und alles zu tun, was damit zusammenhängt oder dazu beiträgt.

Dieses Ziel beinhaltet nicht nur die Realisierung eines Denkmals, sondern auch die Einbeziehung von z.B. Schulen und anderen relevanten Organisationen in dieses Projekt, wodurch Sneek um ein lebendiges Denkmal bereichert wird.

Teksten: Matthijs Graafland

Vormgeving: Jan Dijkstra